Felsküste bei Hermanus mit Fynbos, Brandung und Wolken über den Bergen

Sehen

Sehenswertes in Hermanus

Ein Kelphorn, ein Felsvorsprung, ein Hafen ohne Boote und ein Berg voller Blüten. Hermanus hat keine Kathedrale und braucht keine.

Foto: Depositphotos

Der erste Nachmittag läuft bei fast allen gleich. Auto abstellen, zum Market Square, die Tafel mit den Walsichtungen lesen, hinunter zum Old Harbour. Dann stehst du am Gearing's Point, und der Plan für den Rest des Tages löst sich auf, weil hundert Meter vor dir ein Rücken aus dem Wasser rollt. Fast alles, was in Hermanus sehenswert ist, liegt an einem einzigen Weg oder direkt darüber. Du brauchst kein Auto dafür und keine Tickets, nur Zeit und feste Schuhe.

Acht Orte stehen auf dieser Seite, jeder mit eigener Unterseite: was es ist, wie lange du brauchst, was es kostet und wann es sich lohnt. Die Reihenfolge ist kein Ranking. Der Cliff Path steht vorn, weil du auf ihm ohnehin an allen anderen vorbeikommst.

Orte
8alle zu Fuß erreichbar
Eintritt
freiaußer dem Museum am Old Harbour
Klippenweg
12 kmverbindet fast alles
Beste Monate
August bis OktoberWale und Fynbos-Blüte

An der Klippe

Die Küste ist der Grund, warum es Hermanus gibt. Alles Wichtige liegt an einem zwölf Kilometer langen Weg, und an den meisten Tagen kommt das Beste von selbst vorbei.

Ein Mann sitzt auf einer Bank zwischen Felsen am Gearing's Point, dahinter das Meer der Walker Bay
Am Gearing's Point stehen die Bänke so, dass du nichts verpasst.

Am alten und am neuen Hafen

Hermanus war ein Fischerdorf, bevor es ein Walort wurde. Am alten Hafen siehst du, wie das aussah, am neuen fahren heute die Boote hinaus.

Der alte Hafen von Hermanus im Abendlicht, die Berge dahinter rot angestrahlt
Der Old Harbour am Abend, wenn der Berg rot wird.

Über der Stadt

Hinter der letzten Häuserreihe fängt der Fynbos an. Zwei Hügel, ein Naturreservat und Wege, auf denen du das Meer von oben siehst.

Ein Tag, zwei Tage, drei

Mit einem Tag gehst du morgens den Cliff Path vom New Harbour bis Kwaaiwater, isst am Old Harbour, gehst durchs Museum und sitzt zum Sonnenuntergang am Gearing's Point. Mit zwei Tagen kommt Fernkloof dazu, am besten am Nachmittag, wenn das Licht auf der Bucht liegt. Ab dem dritten Tag fährst du raus: ins Hemel-en-Aarde-Tal, nach Stanford, zu den Pinguinen in Betty's Bay.

Unser TippKauf am ersten Tag nichts und buch nichts. Lauf den Cliff Path, hör auf das Horn, und entscheide danach, wie viele Tage du wirklich bleibst. Die meisten verlängern.

Häufige Fragen zu den Sehenswürdigkeiten

Was muss man in Hermanus gesehen haben?

Den Cliff Path, Gearing's Point, den Old Harbour mit seinem Museum, in der Saison den Whale Crier und das Fernkloof-Reservat über der Stadt. Bis auf Fernkloof liegt alles an einem einzigen Weg.

Kostet Sehenswertes in Hermanus Eintritt?

Fast nichts. Cliff Path, Gearing's Point, Fernkloof, Hoy's Koppie, Market Square und beide Häfen sind frei. Nur das Museum am Old Harbour kostet 30 Rand, bar (Stand August 2026).

Wie lang ist der Cliff Path?

Zwölf Kilometer vom New Harbour bis zum Grotto Beach, fast eben, mit Bänken alle paar hundert Meter. Die ganze Strecke dauert drei Stunden ohne Pausen. Die meisten laufen das Stück vom New Harbour bis Kwaaiwater, drei bis vier Kilometer.

Reicht ein Tag für Hermanus?

Für Cliff Path, Old Harbour, Museum und den Sonnenuntergang am Gearing's Point ja. Mit zwei Tagen kommt Fernkloof dazu. Ab dem dritten Tag fährst du raus: ins Weintal, nach Stanford, zu den Pinguinen in Betty's Bay.

Was ist das Fernkloof Nature Reserve?

Ein Naturreservat direkt über der Stadt: rund 18 Quadratkilometer Fynbos mit über 1.250 Pflanzenarten und 60 Kilometern markierter Wege. Eintritt frei, geöffnet von 6 Uhr im Sommer und 7 Uhr im Winter bis 19 Uhr (Stand August 2026). Die Blüte ist von August bis Oktober am dichtesten.